Intel Ivy Bridge CPUs und Mainboards: Tests, Performance und Kompatible Sandy Bridge (E) Mainboards

Intel Sandy Bridge Ivy Bridge Haswell Tick Tock CPU GPU Upgrade cycle

Bringt Ivy Bridge wirklich einen Vorteil gegenüber Sandy Bridge und gibt es schon kompatible Boards, die man kaufen kann? JA!

Intel’s neue Ivy Bridge Architektur ist kurz davor an die Öffentlichkeit vorgestellt zu werden. Intel nennt die Reihenfolge der Neuerungen „Tick-Tock Abfolge“, in der immer eine neue Architektur bzw ein neuer Fertigungsprozess (Tick) von einer Verbesserung der bestehenden Architektur (gleicher Fertigungsprozess – Tock) abgelöst wird. Im Fall von IVY BRIDGE handelt es sich laut Intel sogar um einen „Tick+“, da der Ivy Bridge Prozessor zum ersten mal mit 22nm (Nanometer) produziert wird. Nachfolgender Prozessor (der Tock von Ivy Bridge) wird der „Haswell“ Prozessor, der 2013 vorgestellt werden soll.

Die Ivy Bridge ist aus verschriedensten Gründen interessant: erstens wird dieser Chip auf jeden Fall in Apple’s Hardware eingebaut werden, insofern könnte es neue Mac Pro Geräte, sowie iMacs auf Ivy-Brdige Basis geben. Experten meinen jedoch, dass nur der iMac mit IVY BRIDGE aufgerüstet wird, da im Mac Pro der „Sandy Bridge-E“ Prozessor auf der XEON Basis zum Einsatz kommen wird. Ein neuer Mac Pro würde jedenfalls die Hackintosh-User glücklich machen, da neue Hardware auch neue Möglichkeiten zum Einsatz in Hackintosh Systemen bedeutet. Ivy Bridge soll auch in mobilen Systemen verbaut werden, also auch in einem neuen Macbook Pro, Macbook Air und natürlich auch Windows/Linux basierten Systemen wie IBM/Acer/Toshiba etc.

Ivy Bridge wird auch einen GPU Upgrade erfahren: die Intel HD Graphics 4000 ist ein großes Upgrade. Hier sind die von Intel vorgestellten Specs:

– DirectX 11 Support
– More execution units (16 vs 12) for GT2 graphics (Intel HD 4000)
– 2x MADs per clock
– EUs can now co-issue more operations
– GPU specific on-die L3 cache
– Faster QuickSync performance
– Lower power consumption due to 22nm

Wer sich jetzt schon ein neues Mainboard bzw. noch ein Sandy Bridge System kaufen will, kann bereits in kompatible Mainboards investieren, die ein IVY BRDIGE CPU Upgrade für später ermöglichen. Hier sind unsere Empfehlungen:

Intel Sockel 1155: kompatible Mainboards für Ivy Bridge Prozessoren
Empfehlung: Asus P8Z688-V LX Socket 1155 Mainboard – sehr günstiges Mainboard, Hackintosh kompatibel!

Ivy Bridge kompatibel: ASUS P8Z68-V LX Mainboard Sockel 1155 Z68 ATX DDR3 Speicher - Hackintosh osx86 kompatibel!

Intel Sockel 2011 – Mainboards sind auch mit Ivy Bridge Extreme-CPUs kompatibel
Empfehlung: Gigabyte GA-X79-UD7 Mainboard Sockel 2011 (ATX, DDR3 Speicher, SATA III, USB 3.0)

Intel Sockel 2011 - Mainboards auch mit Ivy Bridge Extreme-CPUs Kompatibel Gigabyte GA-X79-UD7 Mainboard Sockel (ATX, DDR3 Speicher, SATA III, USB 3.0)

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Canon EOS 600D (Rebel T3i) für DSLR VIDEO

via Nanofunk: die Rebel T3i (Canon EOS 600) ist eine gute Kamera im Zusammenhang mit Magic Lantern, eine alternative Firmware, die professionelle Video-Features für Canon Kameras bietet.

Mac OSX Lion und SSD: kein TRIM für nicht-Apple SSDs (und auch nicht notwendig für Sandforce)

UPDATE 10.3.2012: der Trim Enabler in Version 2 ist empfehlenswert und obwohl Sandforce Chipsätze den TRIM Befehl nicht benötigen, ist eine leichte Verbesserung der Schreib- und Leseleistung zu bemerken.

Gerade auf Nanofunk gelesen: Sandforce basierte SSD Platten benötigen kein TRIM, und der gerade gehypte TRIM-ENABLER verschlechtert die performance vom rechner wesentlich.

Ich habe gerade selber mit meiner OCZ Vertex 3 Max IOPs 120GB getestet und kann bestätigen: die OCZ SSDs sind mit TRIM wesentlich langsamer, als wenn man gar nichts verändert.

Die Early-Adopter Empfehlung: wenn man sich eine nicht-Apple SSD einbaut, am besten auch nicht TRIM aktivieren! (Update: die Intel 520er SSD Serie ist sehr empfehlenswert: Intel Qualität, 5 Jahre Garantie, Sandforce Performance.)

Mikrofone für DSLR Video: Rode VideoMic Pro oder Sennheiser MKE 400?

Für den DSLR-Video-Filmer stellt sich neben entsprechenden Objektiven und DSLR Rigs natürlich die Frage der optimalen Mikrofonie. Es soll hier nicht um Mikrofon-Angeln und hochprofessionelle Lösungen gehen (mehr dazu im kommenden Artikel „Perfekte Mikrofonie für DSLR Video“), sondern um kompakte Systeme für anspruchsvolle, die besser als die eingebauten Mikrofone in den DSLR Kameras sind.

Im Vergleich:


Sennheiser MKE 400 Richtrohrmikrofon

Rode VideoMic Pro

Beide Mikrofone eignen sich gut fürjeden Camcorder mit Blitzschuh. Es hängt vom Verwendungszweck ab: Das MKE 400 ist ein hochempfindliches Mono-Richtmikro, das Rode Videomic Stereo ein deutlich größeres, schweres Steromikrofon mit vorzüglichem Klang.

Nachdem wir beide Mikrofone im Praxistest hatten, ergaben sich für uns die folgenden Ergebnisse:

Sennheiser MKE 400:

  • Leichter als das RODE, kleiner
  • AAA Batterien
  • Mono
  • Störgeräusche zu hören (aber auch beim Rode); leicht herauszufiltern

Rode VideoMic Pro

  • Kabellänge genau für DSLR Kameras abgestimmt
  • Sprachverständlichkeit aufgrund der hohen Bassanteile nicht so gut wie beim Sennheiser MKE400
  • schlechtere Verarbeitung, das Rode ist Plastik, das Sennheiser Metall
  • die Richtcharakteristik ist etwas weniger ausgeprägt als beim MKE400

Abschließend können wir eine klare Empfehlung für das Sennheiser MKE 400 Richtrohrmikrofon aussprechen. Wir verwenden selber dieses Mikrofon auf der Canon EOS 5D MKII. Die Störgeräusche, die bei beiden Mikrofonen vorhanden sind, können gefiltert werden – wegen der besseren Signalqualität des Sennheiser MKE ist das Endresultat allerdings wesentlich besser als beim Rode VideoMic Pro.