Domain Registrar Vergleich nach Preis, Leistung und Services

Da wir gerade unsere hunderten domains auf einen neuen Registrar übertragen wollen, will ich hier einen Erfahrungsbericht und die Recherche über Preis/Leistung und Services von Domain-Registraren teilen. Vorab das Ergebnis: NameCheap und Dynadot sind die Registrare, die besonders herausstechen konnten und gutes Service zu geringen Preisen bieten.

Parameter für die Wahl eines neuen Registrars sind:
1. Preis
2. Domain TLD Verfügbarkeit (.AT .DE .COM .NET .ORG .ME)
3. Services: DNS-Service, Domain-Wildcards, Private Registration, SSL, Paypal Support

Domain-Registrare gibt es wie Sand am Meer, wir haben aber die Auswahl auf 2 Registrare reduziert, da es kaum wirklich die Kombination von gut und billig gibt.

Hier der Vergleich, Preise sind in US$ pro Jahr angegeben. Privacy beschreibt die Option, Domains nicht unter dem eigenen Namen zu registrieren (cloaking), die Wildcard-Option bezieht sich auf die Möglichkeit, *.domainname.com (also alle Subdomains) an den eigenen Server (Mail/www) weiterzuleiten.

           NameCheap       DynaDot

.AT           -             14.99
.DE          8.40            7.99
.COM        10.69            9.99
.NET        10.69            9.99
.ORG         9.69            9.99
DNS           ja              ja
WILDCARD      ja              ja
PAYPAL        ja              ja
PRIVACY      2.88            2.00
SSL          1.99           15.99

Conclusio: Dynadot ist definitiv billiger, aussser in SSL-Zertifikaten. Das aktuelle Angebot von NameCheap, ein SSL Zertifikat für 1.99$ zu erhalten, ist definitiv unschlagbar. Wir haben uns nach langen Vergleichen zu Dynadot entschieden, da wir so auch alle .AT domains an einer zentralen Stelle verwalten können. Generell sind allerdings beide Registrare sehr zu empfehlen und stellen vor allem bei diesem Leistungsumfang die günstigsten Anbieter im Netz dar.

Neuer US-Gesetzesentwurf gegen „Cyberbedrohungen“: Das neue Sopa heißt Cispa

Der republikanische Kongressabgeordnete Michael Rogers hat einen neuen Gesetzentwurf eingebracht und bereits mehr als 100 Unterstützer im Repräsentantenhaus dafür gewonnen: HR 3523 mit dem Titel Cyber Intelligence Sharing and Protection Act, kurz Cispa, erinnert an Sopa und Pipa. Dieses Mal protestieren (bisher) nur die Internetnutzer und Bürgerrechtler – Facebook, Google, eBay, Twitter und andere große US-Unternehmen haben sich noch nicht zu Wort gemeldet.

Nach dem Text des Gesetzentwurfes dürfen Unternehmen alle möglichen Cyber-Sicherheitssysteme benutzen, um Informationen über Bedrohungen ihrer Rechte und ihres Besitzes einzuholen – diese dürfen sie mit anderen Unternehmen und der US-Regierung teilen. Sie sollen sogar dazu ermutigt werden: der Abschnitt ist mit dem Zusatz „ungeachtet jeglicher anderer Gesetze“ versehen. (via golem)