Die besten Cases (Gehäuse) für Hackintosh und Customacs

Beim Bauen von Hacktintosh-Rechnern ist die Wahl des entsprechenden Gehäuses sehr wichtig – immerhin haben die Apple originale sehr gut und formschön gefertige Cases. Trotzdem muss ein Hackintosh nicht in einem „minderwertigen“ Gehäuse untergebracht werden: gute Cases gibt es einige, nur wenige sind allerdings für die Zukunft gerüstet. Eine Empfehlung für Gehäuse zum Hackintosh bauen nach unserer Erfahrung:

(1) Lian Li PC-8FIA PC Gehäuse (ATX, 3x 5,25 extern, 1x 3,5 extern, 6x 3,5 intern, eSATA, 2x USB 3.0) silber

Das Lian Li Gehäuse kommt einem Apple Mac Pro oder G5 Gehäuse schon sehr nahe. Eine bessere Schalldämmung und optimale Erweiterbarkeit macht es zum perfekten Hackintosh und Customac Gehäuse.

Dieser Aluminium Midi-Tower von Lian Li ist sehr elegant und kommt dem Mac-Pro Look schon sehr nahe. Er hat gegenüber dem Mac-Pro Gehäuse den Vorteil, dass hier eine bessere Schalldämmung eingebaut ist und vor allem Erweiterungen (zB. Einbau einer zusätzlichen Festplatte oder SSD, weitere Grafikkarte, etc.) wesentlich besser funktioniert.

(2) Fractal Design Define R3 – Schallgedämmt, Schwarz

Das Fractal Design Define R3 ist ein nahezu perfektes Hackintosh Case in Schwarz. Schallgedämmt und mit vielen Erweiterungsslots ist es ein sehr preiswertes Gehäuse, mit dem der Rechner nahezu flüsterleise läuft. Empfehlung!

Das Fractal Design Define R3 ist ein günstiges Hackintosh-Gehäuse mit Schalldämmung. Es ist nicht komplett aus Aluminium gefertigt, deswegen ist es auch etwas günstiger zu haben als das Lian-Li. Die Option in Schwarz macht es zu einem sehr guten und nahezu unhörbaren Hackintosh-Gehäuse. Empfehlung!

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Ethical Coffee Company: biologisch abbaubare Espresso Kapseln sind 100% Nespresso-kompatibel und sogar billiger

Heute geht es mal um ein anderes Thema als sonst: um Kaffee. Da fast alle Nerds und Early Adopter viel Kaffee trinken (und so auch ich) – passt dieses Thema auch hervorragend in den Early Adopter Blog.

Nespresso kämpft für ein grünes Image, dabei verkaufen Sie 12.300 Kapseln pro Minute, also etwa 6,5 Milliarden im Jahr (Quelle: faz).
Die Firma Ethical Coffee Company wirbt mit dem Slogan: „Stellen Sie auf biologisch abbaubare Kapseln um“ und trifft dabei genau meinen wunden Punkt: jedes mal wenn ich mir einen Kaffee mache muss ich über die unglaubliche Verschwendung nachdenken: der Einsatz von Aluminium in den Nespresso Kapseln ist einfach nicht zu rechtfertigen. Aluminiumoxid wird aus Bauxit gewonnen, Aluminium wird mit der Schmelzflusselektrolyse von Aluminiumoxid generiert. Der Energieeinsatz liegt bei 12,9–17,7 kWh pro produziertem Kilogramm Roh-Aluminium. (Quelle: uni-karlsruhe) Gut ein Gramm Aluminium wird pro Kapsel verschwendet, das bedeutet also 12.3 Kilogram pro Minute. Pro Stunde sind das 738 KG, pro Tag fast 18 Tonnen (17.712 Kilogram): damit werden also allein durch die Gewinnung des Aluminiums zwischen 228.484,8 und 313.502,4 Kilowattstunden pro Tag verbraucht – ohne noch die Verarbeitung, Transport, Marketing, Vertrieb und die eigentliche Kaffeemaschine selber mitzurechnen. Absoluter Wahnsinn.

Noch dazu gibt es einige gesundheitliche Bedenken: erhöhte Aluminium-Belastung fördert Müdigkeit, Hauterkrankungen, hormonelle und nervliche Veränderungen. (Quelle: Kaffeewacht’s Blog). „Aluminium kann zusammen mit Infektionen den Boden für Parkinson und Alzheimer bereiten.

Was sind die Alternativen?

Die aktuelle komfortabelste Alternative stellt das Nespresso-kompatible System der Ethical Coffee Company dar, die seit einiger Zeit im Patentstreit mit Nestlé stehen – dabei ist der Betreiber (Jean-Paul Gaillard) selber 10 Jahre lang Nespresso-Chef gewesen.

Der Vorteil: die Kapseln sind angeblich 100% biologisch abbaubar und passen in die bestehenden Nespresso Maschinen, dabei sind sie auch um 25-30% billiger als die Aluminium-Versionen.

Ethical Coffee Company: 100% biologisch abbaubare Espresso Kapseln passen in das bestehende Nespresso System und in die Maschinen

Wer allerdings wirklich Nachhaltig sein will, der sollte sich eine „Bialetti“ Espressomaschine kaufen: damit ist man nicht nur billiger unterwegs, sondern kann auch frei wählen, welcher Kaffee in die Maschine kommt. Am besten BIO Fairtrade Kaffee oder BIO Fairtrade Espresso.

Die Moka Express wurde 1933 von dem italienischen Erfinder Alfonso Bialetti entworfen und arbeitet nach dem Percolator-Prinzip. Der Klassiker wurde von Alfonsos Sohn Renato nach dem Zweiten Weltkrieg offensiv vermarktet und erlangte dadurch Weltruhm.

Die Bialetti Maschinen sind nicht nur Design-Klassiker, sie sehen auch einfach besser aus als die über-designten Nespresso Maschinen. Noch dazu verbrauchen sie weniger Energie und der Kaffekonsum ist wesentlich billiger (1 kg oder 142,9 Kapseln Nespresso kostet 45,7 €, im Vergleich kostet 1KG BIO Espresso ca. 16,99€).

Die Moka Express wurde 1933 von dem italienischen Erfinder Alfonso Bialetti entworfen und arbeitet nach dem Percolator-Prinzip. Der Klassiker wurde von Alfonsos Sohn Renato nach dem Zweiten Weltkrieg offensiv vermarktet und erlangte dadurch Weltruhm.

Ich bin von Nespresso auf die Bialetti umgestiegen und habe es noch nicht bereut – im Gegenteil, man hat weitaus mehr Auswahlmöglichkeit was den Kaffee betrifft und muss kein schlechtes Gewissen haben. Nestle sollte man auch nicht unbedingt unterstützen, der Konzern ist grenzwertig (vgl. die Diskussionen um Gentechnik und über die Wasserrechte, die Nestlé Waters weltweit kauft).