Samsung 840 Pro SSD mit Macken im Dauertest, Speed Degradation

Early Adopter wie ich haben natürlich bereits die Samsung 840 Pro in ihr MacBook Pro via Optibay eingebaut (ein Optibay Nachbau SSD Bay Caddy SATA kostet auf amazon.de ca. 18€).

Die Samsung 840 Pro ist aktuell ab 165€ neu und ab 100€ gebraucht verfügbar.

Ich habe als Vergleich eine 2 Monate alte Samsung 840 Pro mit einer neuen Samsung 840 Pro verglichen – die Resultate waren sehr ernüchternd.

Die Fabriksneue Samsung 840 Pro 512GB kommt auf Schreibwerte von 490.2MB/s und Lesewerte von 515.8MB/s (siehe das attachte Bild), während die 2 Monate alte Version auf 40MB/s Lesen bzw. 80MB/s Schreibwerte kommt.

Speed Degradation Samsung 840 Pro SATA Optibay Mac Apple Macbook Hack

Für den Speed-Test wurde das Tool „Black Magic Disk Speed Test“ verwendet, welches kostenlos heruntergeladen werden kann.

Was ist der Grund für eine solche „Speed Degradation“? Zum einen war die Firmware DXT06B0Q auf der „alten“ Platte drauf, wobei auf der neueren bereits die Version DXM04B0Q installiert war. Nach einem Firmware Upgrade waren allerdings die Werte sogar schlechter, obwohl das Changelog „Improved dirty drive write performance“ versprochen hatte.

Um wieder akzeptable Lese- und Schreibwerte zu erhalten, habe ich TRIM unter OSC aktiviert (mit dem TRIM Enabler) und dann die Platte im IDLE Modus gelassen: einfach den Rechner laufen lassen ohne die Platte zu beanspruchen; nach einigen Stunden sollten die Werte wieder normal sein.

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Recommended Hackintosh Builds: CustoMac Thunderbolt, Hackintosh Mini, Hackintosh für Video und Audio Produktion

Vorab: einen Hackintosh zu bauen kann sehr aufwändig sein; es ist auf jeden Fall einfacher, sich einen solchen vorkonfigurierten Rechner einfach bei dslr4video oder via eBay zu bestellen.

Bild: by ~Jonzy http://jonzy.deviantart.com

Da uns immer wieder interessierte Leser unseres Blogs nach Tipps bezüglich aktueller Hackintosh Konfigurationen fragen, wollen unterschiedliche voll getestete Hackintosh Konfigurationen vorstellen. Als ersten Beitrag beschäftigen wir uns mit
1. Hackintosh Mini: der kleinstmögliche Hackintosh.

Die folgenden weiteren Beiträge werden wir in den kommenden Tagen posten:
2. Hackintosh Cheap: der billigste Hackintosh.
3. Hackintosh Thunderbolt: ein Hackintosh, der volle Intel Lightpeak Thunderbolt Unterstützung bietet.
4. Hackintosh Audio/Video: die absolute High-End Konfiguration, die inkl. RAID und SSD Platten für professionelle Audio und Videoproduktionen geeignet ist.

1. Hackintosh Mini: der kleinstmögliche Hackintosh.
Der kleinstmögliche Hackintosh sollte wenn möglich sogar kleiner als der Mac Mini sein.

Hackintosh Nano: the smallest hacktintosh in the world.

* Streacom ST-F1CB HTPC Aluminium Gehäuse (69,90€)
* Foxconn MB-H67A-S Mainboard (88,32€)
* Intel Sockel 1155 Core i3 Processor i3-2105 Box (129,50€)
* G.Skill PC3-8500 Arbeitsspeicher 8GB RAM (36,57€)
* Wireless LAN Wifi Stick: WLAN 300MBPS USB, LCS-8131N3 (10,51€)
* Belkin Class II Bluetooth Mini-Key Adapter USB 2.0 10m (9,51€)
* Western Digital Scorpio Blue WD5000BPVT 500GB interne Festplatte (53,52€)
* picoPSU-150-XT 150W 12V DC-DC ATX Netzteil (44,95€)
* LEICKE Netzteil 12V 5A 5,5*2,5mm (16,89€)

Der Gesamtpreis für den Hackintosh Mini kommt somit auf knapp 460,00€.

Ein Apple MC815D/A Mac mini Desktop-PC (Intel Core i5-2415M, 2,3GHz, 2GB RAM, 500GB HDD, Intel HD 3000, Mac OS X Lion) kommt auf gebraucht 458€, neu auf 565€. Der hier besprochene Hackintosh Mini kann jedoch mehr Speicher aufweisen, insofern kann man hier über 100€ sparen und hat auch noch die Möglichkeit selber bis zu 64GB Ram und zusätzliche 2 SSD Platten bzw. HDDs zu installieren; ausserdem ist noch ein PCI-e Slot frei, an dem zb. eine Grafikkarte oder Soundkarte installiert werden kann.

Ob es ein Hackintosh werden soll, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden, für billige Konfigurationen kann es sich durchaus lohnen zu einem gebrauchten original Apple zu greifen, obwohl man dann keine einfachen Hardware Upgrades mehr machen kann.

Panasonic Lumix GH2 ist und bleibt der König von DSLR-Video äh System-Video

Die Panasonic Lumix DMC GH2 ist und bleibt der ungekrönte Superstar der DSLR-Szene – obwohl es sich technisch gesehen hier um keine DSLR Kamera handelt, sondern um eine „Systemkamera“ ohne Spiegel. Fazit: Systemkameras sind sehr kompakt. Die GH2 bietet allerdings den großen Vorteil, dass sie eine sehr aktive Community hat, die den letzten Funken an Qualität herauskitzeln – Bildqualität und Kompression ist unglaublich und schlägt sogar die Canon EOS 5D MKIII, die angeblich beste Kamera um DSLR-Video zu produzieren. Aber das war noch nicht alles – die Panasonic GH2 (und auch andere MFT Micro Four Thirds Kameras) unterstützen mittels Objektivadapter auch Retro-Lenses und eine breite Palette an anderen Objektiven, unter anderem auch die Leica M Serie.

Tests und die große Community zeigen, dass die Panasonic GH2 der eigentliche König der DSLR Szene ist - obwohl es sich hier technisch gesehen um eine Systemkamera handelt. Die Panasonic GH2 schlägt sogar die Canon EOS 5D MK3 in Bildqualität und Kompression.

Panasonic Lumix DMC-GH2KEG-K Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) matt-schwarz inkl. Lumix G Vario 14-42mm Objektiv

In diesem Zusammenhang auch interessant:

Bericht: Panasonic GH2 besser als Canon EOS 5D MKIII (MK3) im Video Modus?

Bericht: Nicht an den Objektivadaptern sparen: Empfehlung für Novoflex Adapter (GH2, MFT, m43, Nikon, Canon)

Tip: Micro Four Thirds Objektive und Stative zu verkaufen: Angebote für DSLR-Filmer und Panasonic/Olympus Besitzer

MacBook Pro Mid 2012 Test und Empfehlung: 13-Zoll Version mit USB3, Thunderbolt und MagSafe 1 – Erweiterbar, SSD-RAID, Günstig.

Da ich mir ein neues Notebook kaufen musste habe ich lange recherchiert und auch alle Versionen der neuen MacBook Pro und MacBook Air Modelle getestet – inklusive des neuen 15 Zoll Retina MBP. Das Retina MacBook Pro kommt wegen der extrem langsamen Grafik sowieso nicht in Frage (siehe dazu auch unseren Bericht: Apple MacBook Pro Retina Grafik-Performance zu langsam für Facebook).

Conclusio: das MacBook Pro 13Zoll Ivy Bridge (MD102D/A) bietet neben dem besten Preis-Leistungsverhältnis auch noch einige weitere Vorteile.

Apple MacBook Pro MD102D/A 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i7, 2,9GHz, 8GB RAM, 750GB HDD, Intel HD 4000, Mac OS)

Apple MacBook Pro MD102D/A 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i7, 2,9GHz, 8GB RAM, 750GB HDD, Intel HD 4000, Mac OS)

* USB3 Anschlüsse und den regulären MagSafe Anschluss! (damit können alte und bestehende Ladegeräte verwendet werden und auch günstige Netzteile ab 30€, sowie Apple Replica Netzteile!). Gigabit-Ethernet Port ist dabei (beim MacBook Air muss mittels Thunderbolt to Gigabit Ethernet Adapter nachgerüstet werden)
* Erweiterbarkeit: Bis zu 16GB RAM Crucial bietet ein Upgrade-Kit für das Mid-2012 MacBook Pro an.
* Austausch der Festplatte und des optischen Laufwerks: bis zu 2 Stk. SSD Drives mittels Optibay (das optische Laufwerk wird ausgetauscht durch einen SATA Adapter, wodurch eine zweite Festplatte oder eine SSD eingebaut werden kann). Bonus: das Mid2012 MBP 13″ hat eine SATA6gbps Schnittstelle am zweiten Port, wo sich das optische Laufwerk befindet.
* Geschwindigkeit: gegenüber dem MacBook Air 13″ und 11″ hat das 13-Zoll MacBook Pro eine wesentlich schnellere CPU verbaut – bis zu 2.9Ghz (im Vergleich zu maximal 2.0Ghz beim MacBook Air Mid 2012)

Einziger Wehrmutstropfen ist das Display: die Auflösung des MacBook Air Mid 2012″ ist wesentlich höher: das 11,6 Modell bietet 1366 × 768 Pixel (135.09 PPI), das 13,3 Zoll Modell 1440 × 900 Bildpunkte (127.68 PPI) im Vergleich zum MacBook Pro 13″ mit 1280×800 Bildpunkten (113.49 PPI). Für Seriöses arbeiten ist aber sowieso ein externer Monitor notwendig, somit stört mich dieses einzige Manko nicht.

[Nachtrag] im Titel steht „SSD-RAID“ – ich werde zu diesem Thema einen eigenen Blog-Post in den nächsten Tagen verfassen!

Die besten Cases (Gehäuse) für Hackintosh und Customacs

Beim Bauen von Hacktintosh-Rechnern ist die Wahl des entsprechenden Gehäuses sehr wichtig – immerhin haben die Apple originale sehr gut und formschön gefertige Cases. Trotzdem muss ein Hackintosh nicht in einem „minderwertigen“ Gehäuse untergebracht werden: gute Cases gibt es einige, nur wenige sind allerdings für die Zukunft gerüstet. Eine Empfehlung für Gehäuse zum Hackintosh bauen nach unserer Erfahrung:

(1) Lian Li PC-8FIA PC Gehäuse (ATX, 3x 5,25 extern, 1x 3,5 extern, 6x 3,5 intern, eSATA, 2x USB 3.0) silber

Das Lian Li Gehäuse kommt einem Apple Mac Pro oder G5 Gehäuse schon sehr nahe. Eine bessere Schalldämmung und optimale Erweiterbarkeit macht es zum perfekten Hackintosh und Customac Gehäuse.

Dieser Aluminium Midi-Tower von Lian Li ist sehr elegant und kommt dem Mac-Pro Look schon sehr nahe. Er hat gegenüber dem Mac-Pro Gehäuse den Vorteil, dass hier eine bessere Schalldämmung eingebaut ist und vor allem Erweiterungen (zB. Einbau einer zusätzlichen Festplatte oder SSD, weitere Grafikkarte, etc.) wesentlich besser funktioniert.

(2) Fractal Design Define R3 – Schallgedämmt, Schwarz

Das Fractal Design Define R3 ist ein nahezu perfektes Hackintosh Case in Schwarz. Schallgedämmt und mit vielen Erweiterungsslots ist es ein sehr preiswertes Gehäuse, mit dem der Rechner nahezu flüsterleise läuft. Empfehlung!

Das Fractal Design Define R3 ist ein günstiges Hackintosh-Gehäuse mit Schalldämmung. Es ist nicht komplett aus Aluminium gefertigt, deswegen ist es auch etwas günstiger zu haben als das Lian-Li. Die Option in Schwarz macht es zu einem sehr guten und nahezu unhörbaren Hackintosh-Gehäuse. Empfehlung!

Nikon D800 vs. D800E und der Bayer AA Sensor: Marketing Gag

Panobilder hat einen sehr guten Artikel über die Nikon D800 und die Nikon D800E verfasst, der den Anti-Aliasing-Filter (Bayer-AA-Filter) in den Nikon Kameras thematisiert. Es geht vor allem darum, ob wirklich ein so großer Unterschied zwischen den beiden Modellen der Nikon Kameras besteht – immerhin kostet die Nikon D800 (Body Only) EUR 2.898,00 – während die D800E (falls überhaupt verfügbar) aktuell ab ca. 3300€ zu haben ist.

Panobilder kommt zu dem Fazit, dass es kaum einen Unterschied in der tatsächlichen Bildschärfe gibt, da die Bilder sowieso mit Aperture, Lightroom oder Photoshop nachgeschärft werden können. LumoLabs und Panobilder meinen, dass die D800E vor allem für den Umstieg von Leica Fotografen gedacht ist (die Leica M9 hat zB auch keinen AA Filter) und die D800 eher alle anderen Segmente abdeckt – zB. Fotografen und Filmer die von Canon (5D, 7D), Panasonic (GH2), Sony oder Pentax kommen. „Ergo, können zum größten Teil die Unterschiede zwischen einer D800 und D800E tatsächlich ignoriert werden.“

Der volle Artikel ist auf jeden Fall aufschlussreich und kann auf panobilder.de nachgelesen werden.

Empfehlung: Universal mini DisplayPort Adapter auf DVI, HDMI und DisplayPort

Da die Anschlüsse am Macbook (Pro), Desktop oder Hackintosh Pc meistens rar sind, hier eine Empfehlung für einen 3-in-1 Adapter, der DVI, HDMI und DisplayPort an einem einzigen mini-Displayport Anschluss ermöglicht: der Dr. Bott Universal mini DisplayPort Adapter auf DVI, HDMI und DP

Empfehlung: Universal mini DisplayPort Adapter auf DVI, HDMI und DisplayPort

Das Teil sieht am Bild etwas stabiler aus als es in Wirklichkeit ist, allerdings hält es, was es verspricht: es funktioniert tadellos mit MacBook Pro und sogar die Audio-Übertragung mit HDMI funktioniert (entsprechendes MacBook Pro mit Thunderbolt vorausgesetzt). Der Adapter ist auch wesentlich billiger als die Adapter von Apple und ist besonders für Präsentationen und dergleichen perfekt: es muss nur der eine Adapter mitgenommen werden um HDMI, DVI und DisplayPort (zB. am Beamer) anzustecken. Mit einem standard DVI to VGA Adapter (auf amazon verfügbar um 2€) kann man somit alle Anschlüsse von analog bis digital abdecken.