Aaron Swartz‘ Tod bringt große Debatte über Open Access und Cybercrime: #pdftribute

Aaron Swartz hat an Reddit, dem RSS Standard und Creative Commons gearbeitet. Eine laufende Klage hätte ihm bis zu 35 Jahre haft und eine Summe von 1.000.000 US$ gekostet. Er hat 4.8 millionen akademische Dokumente aus der Datenbank JSTOR heruntergeladen. Das MIT (Massachusetts Institute for Technology) hat den bereits depressiven Swartz dabei in den Selbstmord getrieben, wird vorgeworfen.

Aaron Swartz war ein radikaler verfechter von Open Access – dem freien Zugang zu Wissen und Forschung. 2008 hat er das Guerilla Open Access Manifesto geschrieben und einige Aktivisten haben nach bekanntwerden der Klage gegen Swartz weitere JSTOR Daten geleakt (quelle: nanofunk.com).

Insbesondere gibt es 2 tribute-torrents, die die besagten Dokumente beinhalten (Links nur für historische und archivarische Zwecke!)
R.I.P. Aaron Swartz – JSTOR archive 35GB
Papers from Philosophical Transactions of the Royal Society, fro

Aktuell veröffentlichen besorgte Bürger, Wissenschaftler und Journalisten frei zugängliche Papers unter dem Hashtag #pdftribute – die Webseite pdftribute.net extrahiert und sammelt den Content. Somit hatte Aaron’s Tod einen Sinn: die Debatte über Open Access und die Strafen für Cybercrime werden aktuell international diskutiert.

Wir trauern um Aaron Swartz und hoffen, dass seine Message sich weiter verteilt: Open Access, Free Data und freier Zugang zu Wissen!

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